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Montag, 07. September 2009, 23:05 Uhr
Wo liegt eigentlich "Sulawesi"?
Klingt irgendwie nach Afrika, nicht wahr? Das war zumindest mein erster Gedanke, als mir von dem Taucher-Geheimtipp ohne nennenswerte touristische Infrastruktur und der unberührten Natur berichtet wurde. Weit gefehlt, nix Afrika: Die Insel Sulawesi liegt mitten im indonesischen Archipel, zwischen Borneo und West-Papua, also in Südostasien. In Asien war ich ja bisher noch nicht, bingo!
Zwar hatte ich mir Anfang dieses Jahres bereits eine Fernreise nach Mittelamerika gegönnt (Berichterstattung und Fotos folgen noch *hüstl*, da war so viel los, das kostet Zeit, die mir gerade total fehlt), aber ... ist ja schon ein dreiviertel Jahr her und 2008 war nur Arbeiten angesagt, da darf ich in 2009 doch glatt zweimal meinen Rucksack packen und die Welt entdecken, man gönnt sich ja sonst nix :-)
Also auf nach Asien: Neue Insel, neuer Kontinent, neue Herausforderung! Mit einem sehr günstigen Flugangebot (Lufthansa Direktflug Frankfurt - Kuala Lumpur/Malaysia für rd. 500 Euro) war die Entscheidung innerhalb weniger Minuten gefällt und jetzt geht es in wenigen Tagen auch schon los. Eine Routenplanung gibt es (v.a. aus Zeitmangel) diesmal so gut wie keine (na ja, ein kleine Infosammlung in maps.google muss schon irgendwie sein) und ich setze aufgrund meiner bisherigen Rucksackreiseerfahrungen auf: Treiben lassen! Und in der Ruhe liegt schließlich die Kraft und beides könnte ich momentan sehr gut gebrauchen. Kein Laptop, keine Meetingtermine, kein Telefon, keine Exceltabellen, keine Verhandlungen, kein Erfolgsdruck ... kein Stress!
Das heisst natürlich nicht, dass ich keine Ziele hätte ;-) Kajaken und Schnorcheln muss irgendwie wieder drin sein, Fotografieren werde ich sicher auch wieder so ziemlich alles, was mir vor die Linse kommt und neben den Menschen in diesem Flecken Indonesiens gilt mein besonderes Interesse wieder der Tierwelt - zu Wasser, zu Luft und auf dem Land - insbesondere im Regenwald, wo man den winzigen Koboldmaki (siehe Foto) antreffen kann. Ich habe auch gelesen, dass man an der Nordostküste mit Delphinen schwimmen kann, wenn man Glück hat. Mal sehen, es bleibt spannend!
Dienstag, 25. August 2009, 07:51 Uhr
Unterhaltsame Fakten aus der Welt der Wissenschaft
1. Wenn man 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage schreien würde, hätte man genug Energie produziert, um eine Tasse Kaffee zu erwärmen. > Ob sich das lohnt?
2. Wenn man 6 Jahre und 9 Monate furzt, hat man genug Gas für eine Atombombe. > Das klingt schon eindrucksvoller
3. Der Orgasmus eines Schweins dauert 30 Minuten. > In meinem nächsten Leben werde ich auch ein Schwein
4. Wenn du deinen Kopf gegen eine Wand schlägst, verbrauchst du 150 Kalorien. > Ich muss immer noch an das Schwein denken
5. Eine Kakerlake kann 9 Tage ohne Kopf überleben bevor sie verhungert. > Bääääähhhhhhhh
6. Einige Löwen paaren sich bis zu 50 mal am Tag. > Ich wäre trotzdem lieber ein Schwein: Qualität über Quantität
7. Schmetterlinge lecken an Ihren eigenen Füssen. > Das musste mal gesagt werden
8. Elefanten sind die einzigen Tiere, die nicht springen können. > Ist wohl auch besser so
9. Der Urin einer Katze phosphoresziert im Dunklen. > Wer bezahlt eigentlich dafür, um so etwas zu erforschen und möchte sowas in seinen Lebenslauf schreiben?
10. Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn. > Ich kenne Menschen, bei denen ist das ähnlich ;-)
11. Seesterne haben kein Gehirn. > Auch solche Typen soll es geben
12. Polarbären sind Linkshänder. > Aha ... na und?
13. Menschen und Delphine sind die einzigen Lebewesen, die wegen der Freude Sex haben. > Hey! Und was ist mit dem Schwein?
Mittwoch, 19. August 2009, 21:12 Uhr
Quastenflosser-Art entdeckt!
Vor der Küste Indonesiens, 155 Meter tief im Meer, wurde im Jahr 2000 erstmals eine neue Art des 360 Millionen Jahre alten Lebend-Fossils fotografiert.
Die Aufgabe der "Jago", jenes leuchtend gelben, nach einem Tiefseehai benannten Forschungs-Tauchboots, klang schier unlösbar: Irgendwo an den Küsten von 18 000 indonesischen Inseln sollte sich ein mächtiges, bis zu 1,80 Meter langes Schuppentier verbergen, von dem bis dahin lediglich zwei Exemplare in Fangnetzen zufällig zutage gekommen waren. Diesen wohl berühmtesten Fisch der Gegenwart, den fast mythischen Quastenflosser, wollte Hans Fricke, Meeresbiologe am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen, gemeinsam mit seinen Partnern Karen Hissmann und Jürgen Schauer erstmals in seinem natürlichen Lebensraum aufspüren.
Genau genommen war Fricke bei diesem Unternehmen auf der Suche nach einer, wie er es nennt, "second first" - einer "zweiten Erstbegegnung". Die eigentliche Erstbegegnung hatte sich fast 13 Jahre zuvor, weit draußen vor der ostafrikanischen Küste, ereignet. Damals, im Januar 1987, war es Fricke und Jürgen Schauer mit dem Tauchboot "GEO" gelungen, vor den Komoren das "schwimmende Fossil" Latimeria chalumnae zu fotografieren und zu filmen - in Vulkanhöhlen 198 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Bilder der archaischen Quastenflosser, die schon vor über 360 Millionen Jahren die Meere bevölkerten, noch bevor Saurier über die Erde stampften, waren Ende der achtziger Jahre über alle Fernsehkanäle geflimmert. Es war, als hätte jemand den Ur-Ozean aufgeklappt und ein Stück Schöpfungsgeschichte live präsentiert. Den Seewiesener Meeresbiologen hatte der Fund weltweit als "Quastenflosser-Fricke" berühmt gemacht.
Mehr als zehn Jahre später gab es wieder aufregende Neuigkeiten von dem urtümlichen Fisch. Fast 10 000 Kilometer von den Komoren entfernt, vor der Nordküste Sulawesis nahe der Stadt Manado, war Fischern ein lebender Quastenflosser ins Netz gegangen. Der kalifornische Meeresbiologe Mark Erdmann und seine Frau Arnaz waren schon im September 1997 auf einem Markt Manados zufällig auf einen - freilich toten - Quastenflosser gestoßen. Sie hatten ihre Entdeckung aber gegenüber der internationalen Wissenschaftler-Gemeinde geheim gehalten und auf Sulawesi per Flugblatt nach weiteren Exemplaren gefahndet. Als Einheimische ihnen bereits zehn Monate darauf den Fang jenes lebenden Exemplars meldeten, gingen die beiden Kalifornier an die Öffentlichkeit.
... zur Fortsetzung des Artikels
Quelle: GEO online
Montag, 17. August 2009, 16:58 Uhr
Kathedralen im Untergrund: Deutschlands Höhlen
Bizarre Eisgebilde, Tausende Fledermäuse, gigantische Tropfsteine: Im Untergrund von Deutschland sind Dutzende Höhlen für Besucher zugänglich. SPIEGEL ONLINE stellt zehn unterirdische Naturwunder vor, die einen Einstieg wert sind: zum Artikel.
1. Kubacher Kristallhöhle (Hessen)
2. Segeberger Kalkberghöhle (Schleswig-Holstein)
3. Iberger Tropfsteinhöhle (Niedersachsen)
4. Atta-Höhle (Nordrhein-Westfalen)
5. Hermannshöhle (Sachsen-Anhalt)
6. Syrauer Drachenhöhle (Sachsen)
7. Laichinger Tiefenhöhle (Baden-Württemberg)
8. Erdmannshöhle (Baden-Württemberg)
9. Wendelsteinhöhle (Bayern)
10. Schellenberger Eishöhle (Bayern)
Quelle: Spiegel online
Dienstag, 14. Juli 2009, 15:18 Uhr
Briefe an Versicherungen ... *lol*
Die folgenden Zitate stammen aus einer Sammlung der Schweizerischen Mobiliar (Versicherung), die zur Zeit daraus Spots für eine Werbekampagne gestaltet. Sie sind allesamt schriftliche Äußerungen von Versicherungsnehmern:
> Ich entfernte mich vom Straßenrand, warf einen Blick auf meine Schwiegermutter und fuhr die Böschung hinunter
> Zwischenzeitlich wurde der Gehgips am rechten Arm entfernt.
> Da sprang der Verfolgte ins Wasser und tauchte trotz mehrmaliger Aufforderung nicht mehr auf.
> Außerdem bin ich vor meinem ersten Unfall und nach meinem letzten unfallfrei gefahren.
> Ein Fußgänger kam plötzlich vom Bürgersteig und verschwand dann wortlos unter meinem Wagen.
> Es hatte zwischenzeitlich an einigen Stellen geschneit. Die Fahrbahn war dadurch auf einigen Straßen rutschig geworden. Ich wollte den Wagen abbremsen. Ich habe gekämpft wie ich nur konnte, aber es half nichts. Prallte gegen die Zaunmauer und wurde unbewusst. Aus war es mit meiner Gesinnung.
> Ich überfuhr einen Mann. Er gab seine Schuld zu, da ihm dies schon einmal passiert war.
> Der Fußgänger hatte anscheinend keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, und so überfuhr ich ihn.
> Ich bin ferner mit meinen Nerven am Ende und habe mit einer schweren Kastritis zu tun.
> Beim Heimkommen fuhr ich versehentlich in eine falsche Grundstücksauffahrt und rammte einen Baum, der bei mir dort nicht steht.
> Wer mir die Geldbörse gestohlen hat, kann ich nicht sagen, weil aus meiner Verwandtschaft niemand in der Nähe war.
> Plötzlich kamen von links und rechts mehrere Fahrzeuge. Ich wusste nicht mehr wohin und dann krachte es vorne und hinten.
> Heute schreibe ich zum ersten und letzten Mal. Wenn Sie dann nicht antworten, schreibe ich gleich wieder.
> Ich musste ihn leider aufs Korn, d.h. auf den Kühler nehmen. Dann fegte ich ihn seitlich über die Windschutzscheibe ab.
> Mein Sohn hat die Frau nicht umgerannt. Er ist einfach vorbei gerannt. Dabei ist die Frau durch den Luftzug umgefallen.
> Als ich auf die Bremse treten wollte, war diese nicht da.
> Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich möchte, dass alle richtig traurig sind, wenn ich einmal sterbe.
> Mein Auto fuhr einfach geradeaus, was in einer Kurve allgemein zum Verlassen der Straße führt.
> Ich fuhr rückwärts eine steile Straße hinunter, durchbrach eine Grundstücksmauer und rammte einen Bungalow. Ich konnte mich einfach nicht mehr erinnern, wo das Bremspedal angebracht ist.
> Dann brannte plötzlich der Weihnachtsbaum. Die Flammen griffen auf den Vorhang über. Mein Mann konnte aber nicht löschen, weil er wie ein Verrückter nur die Hausrat-Polize suchte.
> Unsere Autos prallten genau in dem Augenblick zusammen, als sie sich begegneten.
> Alle Rechnungen, die ich erhalte, bezahle ich niemals sofort, da mir dazu einfach das Geld fehlt. Die Rechnungen werden vielmehr in eine große Trommel geschüttet, aus der ich am Anfang jeden Monats drei Rechnungen mit verbundenen Augen herausziehe. Diese Rechnungen bezahle ich dann sofort. Ich bitte Sie zu warten, bis das große Los Sie getroffen hat.
> Nach Ansicht des Sachverständigen dürfte der Verlust zwischen 250.000 und einer Viertel Million liegen.
> In Ihrem Schreiben vom 26.06. über die neue Beitragsrechnung haben Sie mich freundlicherweise zum Fräulein befördert, was im Zusammenhang mit meinem Vornamen Heinz jedoch zu peinlichen Vermutungen Anlass gibt.
> Ich fuhr mit meinem Wagen gegen die Leitschiene, überschlug mich und prallte gegen einen Baum. Dann verlor ich die Herrschaft über mein Auto.
> An der Kreuzung hatte ich einen unvorhergesehenen Anfall von Farbenblindheit.
> Das andere Auto kollidierte mit dem meinigen, ohne mir vorher seine Absicht mitzuteilen.
> Im hohen Tempo näherte sich mir die Telegraphenstange. Ich schlug einen Zickzackkurs ein, aber dennoch traf mich die Telegraphenstange am Kühler.
> Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde.
> Da sich der Fußgänger nicht entscheiden konnte, nach welcher Seite er rennen sollte, fuhr ich oben drüber.
> Ein unsichtbares Fahrzeug kam aus dem Nichts, stieß mit mir zusammen und verschwand dann spurlos.
> Nachdem ich vierzig Jahre gefahren war, schlief ich am Lenkrad ein.
> Als ich eine Fliege erschlagen wollte, erwischte ich den Telefonmast.
> Ich sah ein trauriges Gesicht langsam vorüberschweben, dann schlug der Herr auf dem Dach meines Wagens auf.
> Die Unfallzeugen sind beigeheftet.
> Das Glas ist kaputt, ich schicke Ihnen hier einen Splitter von der Scheibe mit, woran Sie sehen können, dass sie hin ist, denn sonst wäre sie noch ganz unbeschädigt.
> Ich bin schwerkrank gewesen und zweimal fast gestorben. Da können Sie mir doch wenigstens das halbe Sterbegeld auszahlen.
> Ich war an dem Unfall nicht schuld! Schuld war die junge Frau im Minirock. Wenn Sie ein Mann sind, ist jede weitere Erklärung überflüssig, wenn Sie aber eine Frau sind, verstehen Sie es sowieso nicht!
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